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Die Geschichte des Turnvereins Etwashausen.

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1975

Der Turnverein Etwashausen bestand schon etwas länger, jedoch wurde bis zu diesem Zeitpunkt kein Tischtennissport angeboten.

Erst ein Jahr später sollte die Ära TV Etwashausen Tischtennis beginnen, um es mit den Worten einer der Gründerväter Richard Saam zu beschreiben:

 

"Wir hatten damals einfach alle Lust auf Tischtennis. Da es in Etwashausen noch keinen Tischtennisverein gab, gründeten wir kurzer Hand einen Eigenen."

Somit wurde zum 01. Januar 1976 die Abteilung mit 5 jugendlichen und 10 erwachsenen Spielern gegründet.

Seitdem begeisterten sich immer mehr für das Angebot in Etwashausen und die Geschichte nimmt ihren Lauf.

Wir haben Mitgliedern aus den verschiedenen Generationen des TVE Fragen rund um den Verein gestellt. Viel Spaß beim Lesen! 

1976 // Richard Saam

1. Seit wann bist du Mitglied des Vereins?

Ich bin 1975 dem TV Etwashausen beigetreten. Damals gab es noch keine Tischtennisabteilung, die ich dann zusammen mit Reinhard Kempf, Andreas Waag, Werner und Reinhold Brunner und Helmut Zapf selbst gegründet habe.

 

2. Wie bist du zum TV Etwashausen Tischtennis gekommen?

Ich als gebürtiger Etwashäuser ging selbstverständlich zum TV Etwashausen. Wir hatten damals einfach alle Lust auf Tischtennis. Da es in Etwashausen noch keinen Tischtennisverein gab, gründeten wir kurzer Hand einen eigenen. Ich hatte von klein auf schon immer Spaß an Tischtennis und mein Vater hatte mir auf Grund der Verletzungsgefahr verboten Fußball zu spielen. Aber ich wollte mich unbedingt sportlich betätigen - da kam Eins zum Anderen.

 

3. Wie war der Verein in deiner Anfangszeit aufgestellt? 

Es gab keine Mannschaften, sondern einfach 10-15 Leute die Lust auf Tischtennis hatten uns sich bei mir Zuhause zum Spielen getroffen haben. Es gab keinen Abteilungsleiter, was ich dann automatisch als Gastgeber übernommen habe und dieses auch 16 Jahre lang weiterführte. Dabei hat mich meine Frau Angelika viel unterstützt.

 

4. Wie waren die Strukturen und Bedingungen? 

Wir spielten bei mir im eigenen Haus bzw. im angebauten Arbeitsraum/Anzuchthaus für die danebenliegenden Gewächshäuser. Der Raum war sehr niedig und mit ein paar wenigen Leuchtstoffröhren ausgestattet, welche des öfteren beim Spielbetrieb ausfielen. Unser erster Spieltisch war eine „organisierte“ Platte aus Gips. Die Zweite dann eine vom Schreiner angefertigte für damals 50 Mark, die ich dann selbst lackiert und zusammengebaut habe.

 

5. Wie lief das Training ab und wo?

Jeden Dienstag und Donnerstag war „Training“ um halb neun in unserem Gewächshaus. Die Spieler sind einfach zu mir gekommen. Es gab dann verschiedene Disziplinen wie Rundlauf, Einsatzturniere und Doppelturniere. Wir haben hauptsächlich Ballgefühl trainiert. Es gab sogenannte „Blitzsiege“ (sehr deutliche Siege), nach denen der Verlierer einen Schnaps trinken musste. 

6. Wie war das Verhältnis Jugend – Herren in deiner Anfangszeit? 

Es gab keine klare Trennung, da einfach die gesamte Nachbarschaft aus allen Altersgruppen zusammen gespielt hat. 

 

7. Wie war unsere Tischtennisabteilung im Vergleich zu anderen in der Umgebung positioniert? 

Da wir frisch gegründet und eigentlich noch „nichts“ waren, war der TV Etwashausen kaum erwähnenswert im Vergleich zu Wiesenbronn, TGK, Marktbreit, Dettelbach und Ochsenfurt. Das waren für uns die Tischtennis-Hochburgen mit deutlich besseren Spielern und Strukturen.

 

8. Wie siehst du die Entwicklungen seitdem? Was hat sich verändert?  

Also heute sind wir definitiv viel erfolgreicher, was das Sportliche angeht, aber ich glaube ich habe die schönere Zeit erlebt. Die Gruppe unserer Abteilung war so eingeschweist, dass wir uns auch abseits des Spielens bei vielen Gelegenheiten wie z.B. Sportfesten, Wiesenfesten, Ausflügen, Zeltlagern oder verschiedensten Feiern trafen. Der Zusammenhalt und die gemeinsame Zeit war einzigartig.

9. Was bedeutet es für dich, dass der Verein in der Regionalliga spielen kann?

Wenn mir das jemand vor 40 Jahren gesagt hätte, dann hätte ich mir gedacht wie soll das möglich sein, woher sollen wir die Talente bekommen. Zur Anfangszeit war die Unterfrankenliga das Größte, was ich mir vorstellen konnte. 

 

10. Was wünscht du dir für die kommende Saison?  

Der Klassenerhalt in der Regionalliga wäre schon der Hammer, wenn das erreicht wird. Ich freue mich aber immer zuschauen zu dürfen, weil ich das Ganze einmal mit ins Leben gerufen habe.

1978 // Heinrich Kreßmann

1. Seit wann bist du Mitglied des Vereins?

Seit meiner Geburt, da schon mein Vater sehr aktiv beim TVE (Handball) war. Zum TT bin ich mit 17 Jahren gekommen, habe ein Jahr in der Jugend gespielt und dann bei den Herren. 

 

2. Wie bist du zum TV Etwashausen Tischtennis gekommen?

Die Welt und Etwashausen ist ein Dorf! Handball habe ich sowieso beim TVE gespielt. Habe natürlich mitbekommen, dass es eine neue TT-Abteilung gibt. Dann wurde ich von TT-Gründungsmitgliedern und Nachbarn angesprochen. Und mein Talent wurde sehr schnell erkannt. 

 

3. Wie war der Verein in deiner Anfangszeit aufgestellt? 

Zu lange her! Das war ja etwa 1978. Anweisungen oder Anleitungen gab es keine. Wir haben gespielt, gespielt, gespielt und geschaut was die anderen so machen. Learning by doing - TT by doing. Da ich 1982 (!) den Übungsleiterschein gemacht habe, wurde das Jugendtraining dann etwas systematischer. Auch wenn meine Ideen und Methoden nicht bei allen Anklang gefunden haben. Aber ich habe ein paar Jahrzehnte durchgehalten. Und das war nicht immer leicht - meist alleine als Trainer in der Halle... Zu Hoch-Zeiten waren es glaube ich neun Jugendmannschaften. Die galt es zu trainieren und organisieren. Die Zeit, um selbst zu trainieren, war knapp. 

 

4. Wie waren die Strukturen und Bedingungen? 

Es gab Herren- und Jugendmannschaft(en?). Jeder hat mit jedem gespielt. Trainer? Fehlanzeige! Es war eng, viele Spieler für wenige Platten. Wir waren auch wartend auf der Bank gesessen. Viel Spaß. Sehr aufregend alles. 

Die Sätze sind natürlich bis 21 gegangen und Beläge durften gleiche Farben haben. Nur Spaßvögel hatten verschiedene Farben bei gleichen Belägen... 

 

5. Wie lief das Training ab und wo?

Platten aufgebaut und gespielt! In der Turnhalle der Wirtschaftsschule, Deusterhalle, Foyer (!) der Sickerhalle - überall wo Platz war. Später in der Sickerhalle und dann Florian-Geyer-Halle. Natürlich auch außerhalb der Trainingszeit im Jugendhaus, Jugendheim, Dachboden, Gewächshaus, Studentenhaus... Und vorher natürlich auf dem Küchentisch. TT(!)-Trainingslager in Osterhofen haben wir drei Mal durchgeführt. Mit viel TT, aber auch Schwimmbad, abends das eine oder Bierchen und Klaus Lage. 

 

6. Wie war das Verhältnis Jugend – Herren in deiner Anfangszeit? 

Übergangslos. Die Jugend war halt jünger. 

 

7. Wie war unsere Tischtennisabteilung im Vergleich zu anderen in der Umgebung positioniert? 

Hat sich langsam nach oben gearbeitet. Dettelbach und Ochsenfurt waren da schon eher die Profis. Jetzt sind wir es. Wir hatten am Anfang überhaupt keine Chance gegen die ersten Mannschaften im Umkreis. Nicht einmal gegen die zweiten. Hat sich aber geändert im Laufe der Zeit. Jetzt spiele ich in der dritten Mannschaft gegen deren erste. 

 

8. Wie siehst du die Entwicklungen seitdem? Was hat sich verändert?  

Na, aktuell sind wir ja die Nummer eins in der Umgebung. Ob sich das nochmal ändert? Es ist ja immer aufwärts gegangen und geht noch weiter! Verändert hat sich aber auch das Material, die Schlagtechnik und die Geschwindigkeit. Ich habe mein Tempo beibehalten. Wir waren eine große TT-Familie. Unsere Liebsten haben strickend zugeschaut, später waren die Babies in der Tragetasche dabei. Wir hatten legendäre Feiern im Gewächshaus, in Birklingen oder nach den Spielen in der Meyerskneipe. Es gab Spielerfrauentreffs - Nicht verändert hat sich das Mannschaftsbier beim Walfisch, bzw. wurde diese Tradition wiederbelebt. 

9. Was bedeutet es für dich, dass der Verein in der Regionalliga spielen kann?

Find ich voll cool. V.a. da die Hälfte der Mannschaft aus unserer Jugend kommt (haben wohl auch mehr Talent als ihre Eltern). Da haben sich die Jahrzehnte der Jugendarbeit doch bezahlt gemacht. Zur Zeit trainiere ich ja auch zwei Mal die Woche. Vielleicht schaffe ich noch den Sprung. 

 

10. Was wünscht du dir für die kommende Saison?  

Dass sich alle Mannschaften halten. Dass der Spaß bleibt. Und wir weiterhin in den Walfisch können. 

1979 // Martin Günzel

1. Seit wann bist du Mitglied des Vereins?

Ich bin seit Juli 1979 beim TVE Tischtennis.

 

2. Wie bist du zum TV Etwashausen Tischtennis gekommen?

Klaus Richard und ich spielten im Jugendheim in der Fischergasse TT und da trafen wir auf Heiner Kreßmann und Andi Waag, die uns gleich anheuerten. Wir wurden übrigens im ersten Satz gleich „Schneider frei“.

 

3. Wie war der Verein in deiner Anfangszeit aufgestellt? 

Richard Saam war der AL und er trainierte uns als Jugendliche dann und wann. Ansonsten mussten wir uns durchsetzen und schauen, dass wir eine Platte zum Spielen bekamen. In der Anfangszeit wurde in der Turnhalle der Wirtschaftsschule trainiert, wo nur vier Platten gestellt werden konnten. Da war es nicht selten, dass man eine halbe Stunde auf eine Platte wartete. 

 

4. Wie waren die Strukturen und Bedingungen? 

Es gab damals im Laufe der Zeit drei Herrenmannschaften und eine Jugend. Trainer gab es außer ab und zu Richard Saam nicht.

 

5. Wie lief das Training ab und wo?

Die ersten Jahre waren wir in der Turnhalle der Wirtschaftsschule, dann in der kleinen Deusterhalle und dann in der großen, wo wir sechs TT-Platten stellen konnten.

 

6. Wie war das Verhältnis Jugend – Herren in deiner Anfangszeit? 

Es gab eigentlich kein Verhältnis zwischen Jugend und Aktiven, da - außer Richard - keiner mit uns trainierte und jeder nur schaute, dass er einen besseren möglichst lange belegen konnte. Richard oganisiert auch die Jugend-Spiele und alles weitere.

7. Wie war unsere Tischtennisabteilung im Vergleich zu anderen in der Umgebung positioniert? 

Es gab Zeiten, da hat TVE I gegen TVO III in der Liga gespielt, aber die Zeiten sind längst vorbei. Wir entwickelten uns stetig, es gab auch mal eine Mädchen- und dann einige Jahre eine Damen-Mannschaft. Im Kreis waren auffallend im Jugendtraining Dettelbach, Marktbreit, Wiesentheid, bei uns hat in erster Linie Heiner als Einzelkämpfer das Jugend-TT über 25 Jahre geleitet. Einige und ich haben immer wieder mal unterstützt.

 

8. Wie siehst du die Entwicklungen seitdem? Was hat sich verändert?  

Die Entwicklung hat sich - so wie ich es immer als AL haben wollte - sehr ins Positive gewendet, das seit Crissi, Felix, Birgit, Krischan, Härry, Basti u.a. in das Training mit eingestiegen sind.

9. Was bedeutet es für dich, dass der Verein in der Regionalliga spielen kann?

Es ist natürlich für so einen „Land-Verein“ ein Traum in einer solchen Liga zu spielen. Vor allem möchte ich meinen allerhöchsten Respekt den Leute zollen, die ohne Fremd-Trainer und anderweitiger Unterstützung in den letzten Jahren das Training führen, und wie man sieht mit tollem Erfolg.

 

10. Was wünscht du dir für die kommende Saison?  

Ich wünsche mir für die kommende Saison, dass wir als Zuschauer hoffentlich Unterstützung durch unseren Applaus leisten können und die Spiele der ersten Garnitur möglichst life begleiten können. Außerdem hoffe ich auf Weiterführung der Jugendarbeit in diesem Stil mit Struktur und Leidenschaft und, dass alle gesund bleiben.

1989 // Oliver Sponsel

1. Seit wann bist du Mitglied des Vereins?

Erstmalig dazugestoßen und geschnuppert 1988, Spielberechtigung dann 1989. 

 

2. Wie bist du zum TVE Tischtennis gekommen?

Durch Ebshäuser Schulkameraden, allen voran Bastian Schmitt (der leider viel zu früh verstorben ist), Bernd Saam, Peter Hummel, Manne Dehn, etc..

 

3. Wie war der Verein in deiner Anfangszeit aufgestellt?

Gute Frage, chaotisch? Zumindest empfinde ich es im Nachgang betrachtet bzgl. des damaligen Jugendtrainings. Man muss sich vorstellen, 17.30 h Beginn in der Deusterhalle, 20 - 25 Kinder sind schon da, die einen verhauen sich, die anderen schießen sich mit Fußbällen ab, andere Kinder werden mit Schnürsenkel an die Sprossenwand gefesselt und dann kommt Heiner als alleiniger Jugendtrainer - wohl eher -bändiger, wahrscheinlich dem Herzinfarkt nahe und versucht Ordnung zu stiften. Der Heiner war immer froh, wenn ich mit meinem Bruder und Kumpels Schafkopf gespielt habe, deshalb sind wir auch meist zum Training um zu Schafkopfen. 

 

4. Wie waren die Strukturen und Bedingungen?

Wie der Gesamtverein aufgestellt war, erschloss sich mir am Anfang nicht, aber durchstrukturiert von Leuten wie Richard Saam und anderen, die für die Sache und den Verein gebrannt haben. So nach 2 Jahren, also ca. 1990 / 1991 gab es 4 - 5 Jugendmannschaften, die höchste in der Unterfrankenliga, sowie 4 Herrenmannschaften. Die Bedingungen sahen am Anfang so aus, dass nur 2 x in der Woche in der Deusterhalle (maximal 7 Tische + 2 optional im Gymnastikraum mit ca. 2,5 m Deckenhöhe) Training möglich war. Für Jugendliche 1 x.

 

5. Wie lief das Training ab und wo?

In den Anfängen war Freitag Jugentraining in der Deusterhalle mit 7 Tische für 25 Kinder. Da ging nicht viel. Später, als v.a. Harry Broller, Thomas Hipp und Volker Scheb die besseren Jugendlichen trainierten, hatten wir Dienstag noch die Siedlungsturnhalle und Freitag den Sickergrund. Da ging dann schon mehr. Ab Anfang der 90er wurde mehr trainiert, v.a. die Mädels (Birgit, Doris, Martina, Natalie) hatten da ihre Blütezeit und wurden deutscher Vizemeister und spielten in der Bayernliga.

 

6. Wie war das Verhältnis Jugend - Herren in deiner Anfangszeit?

Da gab‘s nicht soviel Berührungspunkte. Heiner, Harry, Volker und andere kannte man vom Jugendtraining, manche sah man nur kurz beim Wechsel in der Halle war oder als Fahrer (Helmut Zapf, Erwin Wolz). DAS Event für das Verhältnis des Gesamtvereins war damals das Zeltlager, an dem wirklich fast alle Vereinsmitglieder teilnahmen, v.a. die Erwachsenen. Ich war das erste Mal mit 11/12 dabei und es war ein bleibender, lustiger, manchmal eklatbehafteter, aber geiler Eindruck von allen Leuten.

 

7. Wie war unsere TT-Abteilung im Vergleich zu anderen in der Umgebung positioniert?

Ich würde sagen im oberen Drittel des Landkreises (Mannschaftsanzahl als auch Spielklassen). Damals hatten Buchbrunn, Hohenfeld, Marktbreit, Dettelbach, Wiesentheid und noch andere Vereine gleichgroße und spielstärkentechnisch ähnliche Vereine. Ochsenfurt und Versbach waren unerreichbar. 

 

8. Wie siehst du die Entwicklungen seitdem? Was hat sich verändert?

Training: Es waren einfach mehr Leute im Training engagiert, v.a. machten etliche ihren Übungsleiterschein. Mit den größeren Hallen konnte man auch mehr Personen bedienen und fördern.

Wettkampf: Auch hier beginnt es mit den Möglichkeiten der größeren Sporthallen. Mit dem Erfolg kamen auch neue und gute Spieler (z.B. aus Marktbreit, damals TT-Hochburg oder Hohenfeld). Allerdings fand man immer die richtige Mischung und der Großteil der Aktiven waren und sind noch heute Kitzinger (damals eher Ebshäuser). Allerdings stand die TT-Abteilung immer im Schatten der erfolgreichen TVE-Handballer und konnte hieraus - wohl auch dem Spielcharakter und der Fanfreundlichekeit geschuldet - nie heraustreten. 

 

9. Was bedeutet es für dich, dass der Verein in der Regionalliga spielen kann?

Der logische Erfolg einer kontinuierlichen Entwicklung von etlichen Personen im Verein, die alle ihre Stärken fanden, sowohl Trainingsbereitschaft, Ehrgeiz, im Orgabereich, Vernetzung bei Turnieren, bei Funktionären und jeder so seinen Teil dazu beitrug. Nur so war es möglich, dass genau die Eigengewächse, die nun Regionalliga spielen von etlichen Leuten gepusht wurden, nicht nur im Training, sondern emotional an den Verein gebunden wurden und niemals aufgaben. Hatten wir sonst immer das Problem, dass in der Pubertät die Jugendlichen abgingen, so stellte sich diese Frage für etliche heute Aktive (über alle Mannschaften verteilt) gar nicht. Ich freue mich, dass Felix, Chrissi und Basti somit 50 % der Mannschaft bilden, die ich als kleine Jungs trainieren und manchmal auch zusammenscheißen konnte, aber dazu gehören auch noch die anderen von der 2. bis 5. Mannschaft, die weiterhin dem Verein die Treue schwören. 

 

10. Was wünscht du dir für die kommende Saison?

Unabhängig vom sportlichen Erfolg (ich drücke die Daumen, dass jede Mannschaft die Klasse hält) wünsche ich mir, dass der Teamgeist überwiegt und die eigenen Befindlichkeiten zurücktreten. Gute Stimmung im Erfolgsfall ist einfach. Der Charakter der Leute und der Mannschaft zeigt sich dann, wenn es nicht so läuft wie gedacht und man Rückschläge erleidet. Ein Wermutstropfen kommt natürlich mit den coronabedingten Auflagen hinzu, nicht nur für die Spieler, sondern auch für Zuschauer und Fans. Und eines noch, dass alle gesund bleiben!